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„Weil wir für unsere Zukunft planen“

Der Rohbau steht. Kevin und Veronika, ein junges Paar aus dem Landkreis Erding, schreiten die Räume ihres neuen Zuhauses ab: Aus den Wänden ragen Kabelschläuche; durch die großzügigen Fensteröffnungen weht noch eine Brise – die Lieferung der Fenster steht kurz bevor. Die beiden wissen: Alle Materialien, die jetzt in den Innenräumen verbaut werden, wirken sich auf die Qualität der Luft in ihren zukünftigen Wohnräumen aus. Deshalb haben sie sich entschlossen, gesund zu bauen.

 

„Für mich stand sehr früh fest, dass ich irgendwann ein Haus bauen will“, erzählt Veronika. „Wir haben von Anfang an alles selbst gezeichnet, auch die Außenansichten, haben die Räume geplant“, fügt sie nicht ohne Stolz hinzu. Die beiden wollen alles richtig machen und vor allem soll das neue Heim am Schluss ihren Vorstellungen und Bedürfnissen entsprechen. „Das ist etwas sehr Schönes, weil wir letztendlich für unsere Zukunft planen“, sagt Kevin.

„Das Thema Gesundheit spielt für uns natürlich eine große Rolle. Ich meine: Wir leben gesund, wir essen gesund. Deshalb war es für uns auch wichtig, gesund zu bauen, schadstofffarm zu bauen. Darauf haben wir den Fokus gelegt“, erläutert Kevin weiter. Aber wie baut man gesund? Der frischgebackene Bauherr recherchierte im Internet nach kompetenten Ansprechpartnern und vereinbarte schließlich einen Beratungstermin.

Nachdem das junge Paar umfassend informiert wurde, war die Motivation sogar noch gewachsen. „Wir haben festgestellt, dass man beim gesunden Bauen bei der Raumgestaltung keinerlei Abstriche machen muss – und wirklich teurer ist es auch nicht“, freut sich Veronika. Tatsächlich ist das Angebot an schadstoffarmen Materialien und Baustoffen inzwischen so umfangreich, dass es für alle Anforderungen eine gesunde Lösung gibt. Das kommt vor allem Bauherren entgegen, die, wie Veronika und Kevin, bereits sehr konkrete Vorstellungen für die Gestaltung ihres Zuhauses mitbringen.

Kevin zum Beispiel wollte immer große Fenster. Eigentlich hätte er sie am liebsten noch größer geplant, als sie letzten Endes ausgefallen sind. „Ein Punkt, den man uns erklärt hat, war, wie wichtig die richtige Auswahl der Fenster ist: Damit wir möglichst die Einflüsse des natürlichen Lichts nutzen können, das Lüften gut möglich ist und sie trotzdem energiesparend sind. Uns war gar nicht bewusst, dass Fenster, je nach Ausführung und Oberflächenbehandlung, Emissionen abgeben können“, sagt er.

Gerade das Beispiel Fenster zeigt, dass der intuitive Griff zu natürlichen Materialien wie beispielsweise Holz nicht immer bedeutet, dass das automatisch auch gesunde Materialien sind. Denn selbst naturbelassenes Holz kann Öle und Harze beinhalten, die ausdünsten und auf die wir – je nach Verträglichkeit – reagieren. Fensteroberflächen werden außerdem von Haus aus mit einer Grundierung gegen Pilz- und Schädlingsbefall behandelt. Dazu sind als abschließende Oberflächenbehandlung meist noch Lasuren, Öle oder Lacke im Einsatz. Damit kommen zu den von Natur aus gegebenen Ausdünstungen in der Regel weitere Emissionen hinzu. Eines hat sich bei Veronika und Kevin beim Beratungsgespräch vor allem anderen eingeprägt: Alles, was in den Innenräumen verbaut wird, wirkt sich auch auf die Qualität der Luft aus, und das meist auf lange Zeit. Deshalb haben sie sich vorgenommen, bei Auswahl und Kauf aller benötigten Baustoffe auf möglichst niedrige Schadstoffemissionen zu achten. „Wir wollen ja schließlich nicht nach dem Einzug die Böden wieder herausreißen müssen, nur weil wir ungesunde Materialien verbaut haben“, so Kevin.

Und noch etwas haben die beiden gelernt: „Wir wissen jetzt, dass es beim gesunden Bauen nicht nur auf die gesunden Materialien und Baustoffe ankommt, sondern auch darauf, diese richtig zu kombinieren und fachgerecht zu verarbeiten“, sagt Veronika. Was hier zu beachten ist, wissen die Experten im Baustoffhandel, die auf Wunsch auch individuelle Konzepte erstellen.

Mit der Entscheidung für gesundes Bauen fühlen sich Veronika und Kevin sichtlich wohl. Kevin: „Wir haben uns dafür entschieden, emissionsarme Baustoffe zu verwenden, weil wir einfach gesünder leben wollen, gesündere Luft in unseren vier Wänden haben wollen.“ Veronika: „Mir ist es vor allen Dingen wichtig – wenn ich an die Zukunft denke, an unsere Kinder, aber natürlich auch an uns selbst –, dass wir ein Haus haben, in dem wir uns wohl fühlen und an dem wir all die Jahre Freude haben.“

 

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